Aeskulapstab
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DRK Krankenhaus

Station M3

Belegabteilung für Neurochirurgie

im Krankenhaus Saarlouis vom DRK

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Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt vor allem in der konservativen und operativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen insbesondere bei Ischiasschmerzen, die vom Lendenwirbelsäulenbereich ausgehen, Arm- und Nackenschmerzen ausgehend vom Halswirbelbereich sowie Schmerzen bei Brustwirbelsäulenerkrankungen.

Foto: Dr. Sakhel im OP
 
 
Foto: Dr. Sakhel im OP

Nicht alle Schmerzen werden durch Bandscheibenvorfälle verursacht, sondern auch durch Verschleißerscheinungen, die die Nervenstrukturen und das Rückenmark im Wirbelkanal einengen. die sogenannte SPINALSTENOSE. Die betroffenen Patienten leiden an Schmerzen und Schwäche in den Beinen, die bis zur Gehunfähigkeit führen können.

Seit 1995 wird die Aushöhltechnik bei Einengung des Wirbelkanals in Mikrotechnik eingesetzt. Die meisten Patienten sind im Alter von 60 bis 90 Jahren. Die Patienten können sehr schnell mobilisiert werden. Kurzer stationärer Aufenthalt. Rückbildung der Schmerzen und Besserung der Gehfähigkeit sind die erzielten Ergebnisse.

Desweiteren erfolgt die Diagnostik und Operation am peripheren Nervensystem. Einklemmung solcher Nerven wird als Engpass-Syndrom bezeichnet und kann operativ beseitigt werden (z.B. ist das Karpaltunnel-Syndrom einer der bekanntesten Einklemmungserkrankungen des peripheren Nervensystems).

Ferner werden Nerventransplantationen bei Zustand nach Nervenverletzungen und Entfernung von Nerventumoren durchgeführt.

 
 

Die Neurochirurgische Abteilung ist in der Lage, Schädel- und Hirntumore sowie Wirbelsäulen- und Rückenmarkstumore als auch lebensbedrohliche Hirnblutungen und Hirnwasserzirkulationsstörungen operativ zu behandeln.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem chronisch schmerzkranken Patienten, der in der Regel mit bewährter konservativer Therapie behandelt wird. Zu der Vielfalt dieser Methoden zählt die Verödung der Wirbelsäulengelenksnerven bei chronischen Lendenwirbelsäulenschmerzen.

Zu diesen diffizilen Eingriffen stehen der Abteilung moderne Apparaturen, neueste Mikrooperationsinstrumente als auch ein OP-Mikroskop mit Videoanlage zur Verfügung.

Foto: Dr. Sakhel beim Eingriff