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Foto-Mini: Dr. Sakhek im OP

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Spinalstenose

Eine Erläuterung - von Dr. med. Jamil Sakhel

Eine Einengung des Wirbelsäulenkanals, in dem sich Rückenmark und Nervenwurzeln befinden, heißt Spinalstenose. Eine solche Einengung kann sich im gesamten Wirbelsäulenbereich ereignen (Halswirbel, Brustwirbel und Lendenwirbelbereich).

CT-Foto: Stenose vor der OP
 
CT-Foto: Stenose nach der OP

Die meisten Stenosen befinden sich im Lendenwirbelbereich. Diese Erkrankung verursacht langjährige Rückenbeschwerden, die von Schmerzausstrahlungen im Bereich der Beine begleitet wird. In manchen Fällen sind die Schmerzen einseitig. Im fortgeschrittenen Stadium entstehen Gehstörungen, die Gehstrecke wird immer kürzer und es kommt dabei zu Schwäche- und Taubheitsgefühlen der Beine. Der Kranke geht immer mehr in gebeugter Oberkörperhaltung. Es kann sogar in schweren Fällen zur Lähmung im Bereich der Fuß und Beinmuskulatur kommen.

Die Stenose bedeutet anatomisch die Einengung durch Veränderung an Bandscheiben, Gelenken, Bandapparaten und benachbarten knöchernen Strukturen der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte (sogenannte Verschleißerscheinungen oder degenerative Veränderungen).

Foto: Bandscheibenvorfall
Foto: mbDesign 2002

Die Einengung kann in einer Ebene oder sogar in vielen Ebenen vorhanden sein. Dieses ist mit einem verstopften Röhrensystem zu vergleichen. Das Problem ist nur: in unserem Falle befinden sich im verstopften Röhrensystem empfindliche und wichtige Strukturen, wie Rückenmark und Nervenwurzeln. Beim verstopften Rohr ist das Problem durch ein komplettes Ersetzen desselben gelöst. Bei der Wirbelsäule dagegen ist das Aushöhlen des Kanals durch Abtragung der verschlissenen und verdickten Strukturen unter Schonung des Nervensystems erforderlich.

Besonders wichtig ist die Erhaltung der Stabilität innerhalb der Wirbelsäule, d. h. bei der Aushöhlung werden die stabilisierenden Strukturen nicht zerstört. Durch die Operation wird ein Raum für die nervalen Strukturen geschaffen und damit kommt es zur Beseitigung der Symptome.

Ein solcher Eingriff erfordert hohe technische Ansprüche, die durch moderne Apparaturen wie Mikroskop und feine chirurgische Instrumente vereinfacht wird.

Foto: Dr. Sakhel im OP

 

Dieser schonende Eingriff, bei dem kein hoher Blutverlust zu erwarten ist, bedeutet keine große Belastung für den Patienten. Noch am Abend des Operations-Tages kann der Patient wieder aufstehen. Eine krankengymnastische Behandlung wird angeschlossen. Das Sitzen ist erlaubt. In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von maximal 10 bis 12 Tagen ausreichend. Innerhalb kurzer Zeit bilden sich Schmerzen und Lähmungserscheinungen zurück - die Gehstrecke wird verlängert und die Gehqualität deutlich gebessert.

EINE VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT IST DURCH DIE BESEITIGUNG DER SPINALSTENOSE ZU ERWARTEN:

ausführliche Information: info@facharzt-neurochirurgie.de